Hansjoggeli!

Komödie von Simon Burkhalter nach einer Vorlage von Simon Gfeller frei nach Gotthelf 
02.07.-15.08.2026

Zum letzten Mal wird auf der Waldbühne ein Volksstück aufgeführt. Ein grosses Ensemble, bestehend aus spielfreudigen Amateuren und professionellen Theaterschaffenden, spielt auf dem Berg. Im Zentrum stehen Stücke, welche einen starken Bezug zum Emmental und zu seinen Bewohnern tragen oder aber von den Gegebenheiten der Waldbühne her auf die Moosegg passen. Nachdem in den letzten Jahren erfolgreich Gotthelf, Simon Gfeller und Weltliteratur gespielt wurde, widmen wir uns heuer erneut dem grossen Lützelflüher Dichter mit einem seiner witzigsten Werke: „Hansjoggeli, der Erbvetter“.

Zum Stück «Hansjoggeli!»

Hansjoggeli, ein wohlhabender, lediger Bauer aus dem „Nidlebode“, wird allmählich älter und schwächer. Seine zahlreichen Verwandten haben ihn genau im Blick und umschmeicheln den begehrten Erbvetter mit Komplimenten, Geschenken und gut gemeinten Ratschlägen. Gelegentlich machen sie sich über ihre Verwandten lustig, insbesondere über die beiden Patenkinder Bäbeli und Bänz, die als Magd und Knecht dem Nidlebode-Bauer treu und fleissig zur Seite stehen. Es kommt wie es kommen muss und Hansjoggeli stirbt, doch wer letztendlich zu den Erben des begehrten Vetters gehört, wird die mit vielen Überraschungen verbundene Testamentseröffnung zeigen.

Mit «Hansjoggeli!» bringen die Freilichtspiele Moosegg den bekannten Stoff in einer neuen Bühnenfassung auf die Bühne, die Gotthelfs Geschichte mit viel Volkstümlichkeit erzählt und gleichzeitig das Stück mit Musik aus dem «Röseligarten» verbindet.

Aufführungsdaten 2026

MontagDienstagMittwochDonnerstagFreitagSamstagSonntag
02.07.
03.07.04.07.
06.07.*07.07.*08.07.
09.07.
10.07.11.07.12.07.*
13.07.*14.07.*
15.07.16.07.
17.07.
18.07.
19.07.*
20.07.*21.07.*22.07.
23.07.
24.07.
25.07.
26.07.*
27.07.*28.07.* 29.07.
30.07.
31.07.
02.08.*
03.08*04.08.*05.08.
06.08
07.08.
08.08.
09.08.*
10.08.*11.08.*12.08.
13.08.
14.08.15.08.
16.08*

* Ersatzspieltage

Creative Crew

Coco Thalmann

Regie

Coco Thalmann wurde 1985 in Neuchâtel geboren und wuchs dann auf dem Land irgendwo bei Bern auf. Nachdem sie sich fälschlicherweise ein paar Jahre der Bürowelt gewidmet hat, zog sie 2009 nach Berlin, um ihren Beruf ihrem Leben anzupassen. Dort studierte sie Schauspiel an der Schauspielschule Charlottenburg. Nach der Ausbildung hat sie eine Weile in Berlin als freischaffende Schauspielerin gelebt und gearbeitet. 2015 wurde sie Assistentin der Künsterlischen Leitung im Theater Matte. Nach kurzer Zeit wurde ihr der Job ganz überlassen, weswegen sie nach Bern zurück zog. Weiterhin war sie in verschiedenen Projekten als Schauspielerin, Sprecherin und Regisseurin tätig.

Manon Criblez

Kostüme

Konstant nach neuen Inspirationen und Erfahrungen strebend, landet Designerin und Kostümbildnerin Manon Noëmie Criblez nach verschiedenen Zwischenstopps in Paris, wo sie seit dem Abschluss ihres Masterstudiums am Institut Français de la Mode 2019 für verschiedene Marken im Luxus- und Premiumsegment arbeitet. Bis heute ist sie als Designerin unter anderem bei Lanvin und Lacoste tätig.

Geboren und aufgewachsen in Bern, absolviert sie nach der Matura 2012 eine einjährige SchneiderInnenausbildung an der Textilfachschule in Zürich. 2013 beginnt sie am Institut Mode-Design der HGK Basel ihr Bachelorstudium. Während und nach dem Studium absolviert Sie diverse Praktika und Kurzaufträge im Design- und Kostümbereich in Berlin und in der Schweiz. 2017 kreiert Manon Noëmie Criblez Klangmäntel für die Raumsinfonie „Steinhimmel“ von Daniel Glaus. Im Sommer 2022 machte Sie als Kostümbildnerin für die Produktion von „Frau Luna“ der Berner Sommeroperette erneut Halt in Bern.

manonnoemiecriblez.com

Simon Burkhalter

Künstlerische Leitung

 Simon Burkhalter studierte mit Auszeichnung Gesang an der Hochschule der Künste in Bern bei Prof. Malin Hartelius, war Mitglied des Schweizer Opernstudios in Biel und ist als Sänger, Schauspieler und Regisseur tätig. Als Preisträger des Förderpreises der Burgergemeinde Bern ist er ein facettenreicher, energiegeladener, begabter Kopf. Burkhalter ist Gründungsmitglied des Vereins «BernerSommerOperette» und seit 2017 Künstlerischer Leiter der Freilichtspiele Moosegg. Während dreier Jahre leitetet er als CoLeiter am Gymnasium Kirchenfeld die Theatertruppe. Für Schulen und Amateurbühnen schreibt er Dramatisierungen und ist gern gesehener Regisseur auf den freien Bühnen der Schweiz.

simon-burkhalter.com

Ursula Bühler

Produktionsleitung
Regieassistenz
Abendspielleitung

Aufgewachsen in einer kulturinteressierten Familie, begann Ursula Bühler das Studium in der Violinklasse von Jacques Pellaton am Konservatorium Biel. Nach einigen Semestern entschied sie sich für einen Richtungswechsel und absolvierte die Ausbildung zur Buchhändlerin. Der Musik blieb sie in ihrer Freizeit als versierte Orchestermusikerin im In- und Ausland lange treu. Ihre vielfältigen Interessen und der Wunsch, Neues zu entdecken, führten Ursula Bühler in die Human- und Veterinärmedizin. Entsprechende Ausbildungen und Arbeitsstellen in diesen Bereichen folgten. In einer Auszeit zog sie als Allrounderin mit einem Varietézirkus durch die Schweiz und knüpfte, durch neue Begegnungen, den Zugang zur Theaterwelt. Sie ist regelmässig als Regieassistentin, Abendspielleiterin und Requisiteurin in der freien Theaterszene tätig. Seit Januar 2023 ist sie Produktionsleiterin der Freilichtspiele Moosegg. 2026 übernahm sie zusätzlich die Produktionsleitung der SchlossOperSeetal, Hallwil.

Balz Aliesch

Komposition und Arrangement Theatermusik

Balz Aliesch ist Komponist, Kinderliedersänger und Kulturschaffender. Er studierte «Musik und Medienkunst» an der Hochschule der Künste Bern sowie Filmmusikkomposition an der Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg (D). Seine musikalische Laufbahn begann in der «Knabenkantorei Basel» und führte ihn später zu den «Männerstimmen Basel». Seit 2015 wirkt er zudem als Sänger, Schauspieler und Arrangeur im a-cappella-Quartett «Fourtastic» mit. Neben seiner Tätigkeit als Schauspieler im Theater Fauteuil betreibt Balz seit 2013 ein eigenes Tonstudio in Basel, in dem er Kompositionen, Arrangements und Musikproduktionen realisiert. Mit seinen drei Schweizerdeutschen Kinderlieder-Alben («Ryttikind», «Liebi Griess vo mine Fiess» und «Nomol») begeistert er seit 2020 Kinder und Erwachsene gleichermassen. Seine Lieder sind fröhlich, eingängig und voller Humor – Musik, die Generationen verbindet und das kulturelle Erbe der Mundart lebendig hält. Regelmässig ist er mit seinen Konzerten in der Region Basel zu erleben.

balzmusik.ch