Hansjoggeli!
Komödie von Simon Burkhalter nach einer Vorlage von Simon Gfeller frei nach Gotthelf
02.07.-15.08.2026
Zum letzten Mal wird auf der Waldbühne ein Volksstück aufgeführt. Ein grosses Ensemble, bestehend aus spielfreudigen Amateuren und professionellen Theaterschaffenden, spielt auf dem Berg. Im Zentrum stehen Stücke, welche einen starken Bezug zum Emmental und zu seinen Bewohnern tragen oder aber von den Gegebenheiten der Waldbühne her auf die Moosegg passen. Nachdem in den letzten Jahren erfolgreich Gotthelf, Simon Gfeller und Weltliteratur gespielt wurde, widmen wir uns heuer erneut dem grossen Lützelflüher Dichter mit einem seiner witzigsten Werke: „Hansjoggeli, der Erbvetter“.
Zum Stück «Hansjoggeli!»
Hansjoggeli, ein wohlhabender, lediger Bauer aus dem „Nidlebode“, wird allmählich älter und schwächer. Seine zahlreichen Verwandten haben ihn genau im Blick und umschmeicheln den begehrten Erbvetter mit Komplimenten, Geschenken und gut gemeinten Ratschlägen. Gelegentlich machen sie sich über ihre Verwandten lustig, insbesondere über die beiden Patenkinder Bäbeli und Bänz, die als Magd und Knecht dem Nidlebode-Bauer treu und fleissig zur Seite stehen. Es kommt wie es kommen muss und Hansjoggeli stirbt, doch wer letztendlich zu den Erben des begehrten Vetters gehört, wird die mit vielen Überraschungen verbundene Testamentseröffnung zeigen.
Mit «Hansjoggeli!» bringen die Freilichtspiele Moosegg den bekannten Stoff in einer neuen Bühnenfassung auf die Bühne, die Gotthelfs Geschichte mit viel Volkstümlichkeit erzählt und gleichzeitig das Stück mit Musik aus dem «Röseligarten» verbindet.











Coco Thalmann wurde 1985 in Neuchâtel geboren und wuchs dann auf dem Land irgendwo bei Bern auf. Nachdem sie sich fälschlicherweise ein paar Jahre der Bürowelt gewidmet hat, zog sie 2009 nach Berlin, um ihren Beruf ihrem Leben anzupassen. Dort studierte sie Schauspiel an der Schauspielschule Charlottenburg. Nach der Ausbildung hat sie eine Weile in Berlin als freischaffende Schauspielerin gelebt und gearbeitet. 2015 wurde sie Assistentin der Künsterlischen Leitung im Theater Matte. Nach kurzer Zeit wurde ihr der Job ganz überlassen, weswegen sie nach Bern zurück zog. Weiterhin war sie in verschiedenen Projekten als Schauspielerin, Sprecherin und Regisseurin tätig.

Aufgewachsen in einer kulturinteressierten Familie, begann Ursula Bühler das Studium in der Violinklasse von Jacques Pellaton am Konservatorium Biel. Nach einigen Semestern entschied sie sich für einen Richtungswechsel und absolvierte die Ausbildung zur Buchhändlerin. Der Musik blieb sie in ihrer Freizeit als versierte Orchestermusikerin im In- und Ausland lange treu. Ihre vielfältigen Interessen und der Wunsch, Neues zu entdecken, führten Ursula Bühler in die Human- und Veterinärmedizin. Entsprechende Ausbildungen und Arbeitsstellen in diesen Bereichen folgten. In einer Auszeit zog sie als Allrounderin mit einem Varietézirkus durch die Schweiz und knüpfte, durch neue Begegnungen, den Zugang zur Theaterwelt. Sie ist regelmässig als Regieassistentin, Abendspielleiterin und Requisiteurin in der freien Theaterszene tätig. Seit Januar 2023 ist sie Produktionsleiterin der Freilichtspiele Moosegg. 2026 übernahm sie zusätzlich die Produktionsleitung der SchlossOperSeetal, Hallwil.
