Schwarzwaldmädel

Comedy-Operette nach L. Jessel

Nach dem Erfolg von «der Vetter aus Dingsda» auf der Moosegg werden wir auch im Sommer 2019 wieder eine gekürzte Comedy-Operette auf die Bühne bringen.

Zur Operette „Schwarzwaldmädel“
Am traditionellen Cäcilienfest will es der Brauch, dass nicht die Männer die Frauen zum Tanz holen, sondern umgekehrt. Das bringt den Domkappellmeister eines kleinen Dorfes im Schwarzwald in wahre Liebesnöte. Denn die Dame, die er von Herzen begehrt, hat einen anderen in das ihre geschlossen. Als dann auch noch zwei fremde Wanderer auftauchen ist für den armen Domkappellmeister das Chaos perfekt.

Für die Wiederaufführung des «Schwarzwaldmädels» im Jahr 2019 verlegen Regisseur Simon Burkhalter und Autor Domenico Blass die beschwingte Operette aus dem Jahr 1917 vom Schwarzwald ins Emmental auf die Moosegg und sorgen trotzdem dafür, dass aus einem der Emmentaler Meitschi ein Schwarzwaldmädel wird – ganz im Sinne des Originals.

Mitwirkende Schwarzwaldmädel

RegieSimon Burkhalter
Textfassung/DramaturgieDomenico Blass
Musikalische LeitungBruno Leuschner
Regieassitenz/RequisiteNora Bichsel
ChoreografieNora Bichsel
BühnenbildFredi Stettler
KostümeRenate Tschabold
MaskeMonika Wüthrich
Licht/TonTimo Kobel
ProduktionsleitungYves Ulrich
FotografSimon Schwab
Luzius Gerber, ChorleiterErwin Hurni
Sophie, seine TochterLeticia Kahraman
Barbara, bei Gerber bedienstetBärbel Doniat
Trudi, Wirtin vom BärenAnita Mani-Luginbühl
RegineFlurina Ruoss
KlausManuel König
TorstenArndt Krüger
Blickensdorfer, ein ZürcherMartin Schurr
Der HundCandy
ChorsolistenStefanie Frei, Selina Batliner, Fabian Meinen, Simon Noah Langenegger
Ensemble/ChorUrsula Toscheff, Irina Chiastakova, Evelyne Lang, Adina Bähler, Bettina Fatio, Paula Meyer, Eliane Baumann, Rebekka Rohrbach, Adrian Bähler, Rolä Schaffer, Adrian Moser, Hans Ulrich Widmer, Tom Muster, Thomas Meyer, Markus Kaufmann

Creative Crew

Simon Burkhalter

Regie

Der Emmentaler Bassbariton Simon Burkhalter studiert, neben seiner Tätigkeit als Regisseur, Gesang an der Hochschule der Künste Bern (HKB) bei Prof. Malin Hartelius, davor liess er sich stimmlich und musikalisch unter anderem von Andreas Hügli, Rebekka Maeder und Jan-Martin Mächler ausbilden. Grundlagen in Ballett bei Madeleine Wyder-Morgenegg und Veronique Barbieri.

Als Solist sang er in letzter Zeit unter anderem beim Konzertchor Burgdorf, Operette Leuk, Konzertchor Rapperswil und bei den Kantoreien Seen und Interlaken.

In tragenden Rollen stand Burkhalter in über 30 Produktionen als Schauspieler und Sänger auf der Bühne u. a. in Schillers «Die Räuber», als Sigismund «Im weissen Rössl» oder als Peachum in „Die Dreigroschenoper“. Mehr als 25 Inszenierungen runden seine bisherige Bühnentätigkeit ab, darunter u.a. „Der Zigeunerbaron“, „Der Vetter aus Dingsda“ und „Die Fledermaus“. Während dreier Jahre leitete er am Gymnasium Kirchenfeld die Theatertruppe.

Aktuell ist Burkhalter gerngesehener Regisseur auf den freien Bühnen der Schweiz. Er leitet die BernerSommerOperette zusammen mit Michael Kreis, inszeniert die Neuproduktionen der Operettenbühne Möriken-Wildegg und ist Intendant und Regisseur der Freilichtspiele Moosegg.

Simon Burkhalter ist Preisträger des Förderpreises der Burgergemeinde Bern.

www.simon-burkhalter.ch

Nora Bichsel

Choreografie/Regieassistenz/Requisite

Nora Bichsel, stammt aus Solothurn und hat einen Masterabschluss der Universität Bern in Geschichte, Theater- und Tanzwissenschaft. Seit 14 Jahren tanzt sie HipHop und Jazz Dance im „balladyum“ Solothurn, wo sie seit 6 Jahren auch selbst unterrichtet. Mit dem Verein „academia balladyum“ nahm sie in den Jahren 2004-2013 an verschiedenen Jazz- und Showdance Meisterschaften teil. Als Tanzpädagogin ist sie des Weiteren an der Universität in Fribourg als praktische Dozentin tätig.

Im Sommer 2013 hat sie erstmals mit Oskar Fluri und Thomas Dietrich zusammengearbeitet. Sie kreierte die Choreographie für „Die grüne Fee“ im Deitinger Mösli und tanzte auch selber mit. Im Jahr darauf war sie bei „Faust Margarete“ ebenfalls als Choreographin und Tänzerin bei der Sommeroper Selzach zu erleben. 2016 war sie bei „l’elisir d’amore“ in Selzach als Regieassistentin, Inspizientin und Choreographin im Einsatz. 2017 choreographierte sie für die Operette Möriken-Wildegg bei der „Gräfin Mariza“

Fredi Stettler

Bühnenbild

1994 entdeckte der gelernte Schreiner und Innenausbauzeichner seine Leidenschaft für das Theater. Schon bald machte er mit seinen Bühnenbilder (Remise Bühni Jegenstorf, Freilichttheater Moosegg, Theater Glungge, Theater Gurten) auf sich aufmerksam. Er ist Gründungsmitglied des Theater Gurten. Er entwirft Bühnenbilder u. a. für die Freilichtspiele Zermatt, das Theater Matte, das Theater Gurten und ab 2019 für die Freilichtspiele Moosegg.

Yves Ulrich

Produktionsleitung

Der Luzerner Yves Ulrich studierte von 2012 bis 2016 Schauspiel an der StageArt Musical & Theatre School in Zürich. Seit 2010 ist er regelmässig auf Theater-, Musical- und Operettenbühnen zu sehen. So spielte er unter anderem am Stadttheater Sursee in den Operetten «Wiener Blut», «Der Bettelstudent», «Die Zirkusprinzessin» und «Gasparone», im Musical «Anything Goes» und bei den Märchenproduktionen «König Drosselbart», «Pinocchio» und «Aladin». In Möriken-Wildegg war er 2013 in «Die Herzogin von Chicago» und 2017 bei «Gräfin Mariza» auf der Operettenbühne. Als tapferes Schneiderlein war er 2014/15 im gleichnamigen Märchen mit dem Reisetheater Zürich auf Schweizer Tournee. Danach sah man ihn im Sommer 2015 bei den Luzerner Freilichtspielen. Bei der Sommeroperette Bern begeisterte er 2016 als Piccolo in «Im weissen Rössl» die Zuschauer. In der MAAG Halle in Zürich stand er 2016 bei der Uraufführung des Schweizer Musicals «Mein Name ist Eugen» und 2017/18 bei der Wiederaufnahme des erfolgreichsten Schweizer Musicals «Ewigi Liebi» auf der Bühne. Yves Ulrich ist aber nicht nur auf der Bühne zu sehen, er war auch bei diversen Produktionen für die Regieassistenz, Abendspielleitung und Requisiten verantwortlich. Bei den Freilichtspielen Moosegg ist er seit 2017 als Produktionsleiter tätig.

www.yvesulrich.com

Leticia Kahraman

Sophie

Leticia Kahraman begann nach der Matura mit dem Gesangsstudium an der Hochschule der Künste Bern bei Prof. Marianne Kohler-Bouyer und schloss 2010 ihren Bachelor of Arts in Music ab. Ihr Studium setzte sie mit dem Master of Arts in Music Performance an der Hochschule der Künste Bern bei Mireille Delunsch und Thierry Gregoire fort und schloss diesen im Oktober 2012 erfolgreich ab. Zudem war sie 2010-2012 Mitglied des Schweizer Opernstudios in Biel.

Sie besuchte Meisterkurse bei Noëmi Nadelmann, Heidi Brunner, Angelika Kirchschlager, Mireille Delunsch, Tatiana Korsunskaya, Christian Hilz, Krisztina Làki, Janice Alder, Jonathan Alder, Prof.Gerd Uecker, Michalis Doukakis und Cheryl Studer.

Sie ist Preisträgerin der Friedl Wald-Stiftung 2010, des Thuner Kulturförderpreises 2011, Halbfinalistin des Concours Suisse Ernst Haefliger 2012, Preisträgerin des Studienpreises des Migros-Kulturprozent 2012/2013 und Preisträgerin der Kaminsky Foundation 2016.

Zudem pflegt sie eine rege Konzerttätigkeit im In-und Ausland.

Anita Mani-Luginbühl

Trudi

Anita Mani wuchs in Bümpliz auf und lebt nun in Zollikofen. Sie arbeitete als kaufm. Angestellte beim Bund, war Hausfrau und Mutter bis sie ihre Theaterleidenschaft entdeckte. Versäumtes holte sie bei Hans Peter Incondi, Reto Lang und Renate Adam nach. Für die Hauptrolle in „Sister Act“ nahm sie Gesangsunterricht. Als Rosmarie Buri war sie 2011/12 in „Dumm und Dick“ zu sehen. 2010 – 2012 war sie Werbeträgerin der Schweizergurken von „Tante Anita“ und seit 13 Jahren ist sie Schauspielpatientin. Über 40 Rollen – 21 davon unter der Regie von Bea Riesen-de Zordo – runden ihre Bühnentätigkeit ab. 2018 spielte sie auf der Moosegg in „der Vetter aus Dingsda“ das Stubenmädchen Anita. Sie freut sich auch in diesem Jahr im „Schwarzwaldmädel“ als Wirtin Trudi wieder dabei zu sein.

Arndt Krüger

Torsten

Der aus Stuttgart stammende Tenor begann seine stimmliche Ausbildung bei Kammersängerin Helene Schneiderman. Zusätzlich zum Künstlerischen Lehramt studierte er von 2012 bis 2016 an der HfM Karlsruhe Gesang bei Prof. Holger Speck und Deutsch am KIT.  Im italienischen Fermo verbrachte er ein Auslandssemester und erhielt Unterricht bei William Matteuzzi. Seit dem Herbst 2016 setzt er an der Zürcher Hochschule der Künste sein Gesangsstudium im Master zunächst bei Prof. Werner Güra und anschliessend bei Prof. Scot Weir fort. Im Konzertfach und als Evangelist sang er u.a. mit den Berner Philharmonikern. Meisterkurse bei Christiane Oelze, Dietrich Henschel, Anne-Sofie von Otter und Peter Schreier ergänzten seine bisherige Ausbildung. 2013 war Arndt Krueger Stipendiat der Riemschneider-Stiftung. In- und ausserhalb der Musikhochschule wirkte er bei mehreren Opernproduktionen mit und sang unter anderem Basilio und Ferrando. Seit 2011 ist er Mitglied des Vocalensembles Rastatt und seit Herbst 2016 Zuzüger der Zürcher Singakademie. Gemeinsam mit seiner Duo-Partnerin Gryta Tatoryte ist er Preisträger des durch den Kulturfonds Baden ausgeschriebenen Wolfgang-Rihm-Wettbewerbes. Seit Februar 2018 unterrichtet er am Konservatorium Winterthur.

Martin Schurr

Blickensdorfer

Nach einer klassischen Ballettausbildung begann er als Tänzer am Stadttheater Pforzheim seine Theaterlaufbahn. Engagements u.a. an den deutschen Stadttheatern Theatern in Münster, Gießen, Freiburg, Bonn., Seit 2000 freischaffend, ist er verstärkt als Regisseur, Darsteller und Choreograph, („Cabaret“, „Streetscene“, „Peter Pan“, „Im weissen Rössl“, „The Black Rider“ u.a.) an diversen Theatern im Einsatz. In der Schweiz arbeitet er regelmäßig am Theater Fauteuil in Basel. Erste Zusammenarbeit mit Simon Burkhalter für „Cafe Concert“ mit dem Chor St.Stephan in Leuk 2016, und in 2017 Choreographie für „Die Fledermaus“, an der Sommeroperette Bern.

Selina Batliner

Chorsolistin

Die Sopranistin Selina Maria Batliner wuchs in einer Musikerfamilie auf und wurde schon früh in Querflöte und Klavier unterrichtet, bevor sie dann ihre Berufung im Gesang fand. Sie erwarb die eidgenössische Maturität am Gymnasium Olten mit Hauptfach Musik und gewann in diesem Rahmen den Preis für das beste musikalische Vorspiel. Noch im selben Jahr begann sie ihr Bachelorstudium an der Hochschule der Künste Bern in der Gesangsklasse von Prof. Hans Peter Blochwitz, welches sie im Juni 2015 mit Auszeichnung abgeschlossen hat. Zurzeit studiert sie bei Prof. Malin Hartelius in Bern im Master of Arts in Pedagogy. Selina Maria war 2013 Stipendiatin der Friedl Wald Stiftung und hat verschiedene Meisterkurse von u.A Capucine Chiaudani, Hans Peter Blochwitz und Tatiana Korsunskaya besucht. 2018 durfte sie im Rahmen des Orchesterprojektes unter der Leitung von Graziella Contratto drei Lieder aus „Des Knaben Wunderhorn“ von Gustav Mahler aufführen und im Radiostudio des SRF Zürich aufnehmen. Ihr Repertoire beinhaltet Werke von der Renaissance bis in die Moderne, mit einem Schwerpunkt in der Romantik und den Liedern um und nach der Jahrhundertwende.

Fabian Meinen

Chorsolist

Fabian Meinen wuchs in der Nähe von Bern auf. Mit 9 Jahren trat er der Singschule Köniz bei und erhielt Unterricht bei Anett Rest. Er wirkte in verschiedenen Produktionen mit, wie z.B. als „kleiner Kari“ im Musical „Dällenbach Kari“ oder als „Hirtenknabe“ in Puccinis Oper „Tosca“. Später wurde er durch das Talentförderungsprogramm der bernischen Musikschulen unterstützt. In einer Produktion der HKB sang er 2016 den Bastien in Mozarts Oper „Bastien und Bastienne“. Seine musikalische Ausbildung bei Anett Rest und Lubica Orgonasova wurden durch Meisterkurse bei Hans Peter Blochwitz ergänzt. Im Sommer 2017 gewann er am Schweizerischen Jugendmusikwettbewerb den 1. Preis mit Auszeichnung. Fabian Meinen studiert an der Zürcher Hochschule der Künste Gesang bei Lubica Orgonasova.

Domenico Blass

Textfassung/Dramaturgie

Domenico Blass zeichnet als Co-Autor mitverantwortlich für einen der grössten Schweizer Kino-Erfolge der letzten 25 Jahre, die Politkomödie „Ernstfall in Havanna“ (2002), der drei Jahre später die Krimikomödie “Undercover” folgte. Zwischen 2005 und 2007 strahlte das Schweizer Fernsehen 26 Episoden seiner Sitcom “Schöni Uussichte” aus.

Zuvor schrieb Domenico Blass Drehbücher für verschiedene Schweizer Fernsehfilme: die romantische Komödie “Millionenschwer verliebt” (2006), die Komödie “Füür oder Flamme” (2002) und den Thriller “Spuren im Eis” (2000), eine Co-Produktion mit SAT 1. In Deutschland, Österreich und der Schweiz entwickelte er verschiedene Sitcom-Formate und schrieb einzelne Episoden für die Sitcoms „Boxershorts“ und „Fertig lustig”.

Domenico Blass schreibt aber auch gerne für die Bühne, zum Beispiel das Musical „Io senza te“ mit den Hits von Peter, Sue & Marc, die Bühnenadaption von Martin Suters “Business Class”-Kolumnen, die im Mai 2008 im Casinotheater Winterthur uraufgeführt wurde, oder die schrille Comedy-Show “Haushaltrevue”, die unter anderem beim Humorfestival Arosa zu Gast war.

Neben seiner Arbeit für Radio, Film, Fernsehen und Bühne arbeitet Domenico Blass auch immer wieder als freischaffender Texter, Journalist und Ghostwriter. Von 2008 bis 2016 betreute er als Headwriter die Pointenschreiber der wöchentlichen Late Night Show „Giacobbo/Müller” auf SRF 1. Seit Juni 2016 entwickelt er als „Head of Comedy“ mit den Machern von Radio SRF 3 neue Comedy-Formate und schreibt selber welche.

Bruno Leuschner

Musikalische Leitung

Bruno Leuschner ist 1957 in Santiago de Chile geboren und aufgewachsen. Er studierte Dirigieren an der Musikhochschule Hamburg. Bei Engagements in Freiburg, Hamburg, Bern und Basel dirigierte er eine Vielzahl an Opern und hat daneben bei verschiedenen Orchestern sein umfangreiches sinfonisches Repertoire erarbeitet.

Seit 2004 ist er musikalischer Leiter bei neuesheater.ch in Dornach mit vielen erfolgreichen Produktionen. Seit 2012 dirigiert er bei der Gartenoper Langenthal sowie an der Sommeroper Selzach.

Bruno Leuschner ist sowohl als Komponist von Liedern, Kammermusik, Chor- und Orchesterwerken hervorgetreten wie auch als gefragter Arrangeur für verschiedene Ensembles. Er ist Mitbegründer und Leiter des Salon-Ensembles „Musici Volanti“.

www.brunoleuschner.com

Renate Tschabold

Kostümbild

Die Kostümbildnerin Renate Tschabold liess sich nach der Ausbildung zur Damenschneiderin in Zürich zur Theaterschneiderin weiterbilden. Danach führte Sie ihre Ausbildung an die Anna-Siemensen-Schule Hamburg, wo sie sich zur Damengewandmeisterin ausbilden liess. Sie arbeitete unter anderem für das Konzert Theater Bern, Cosprop London, Theater Biel Solothurn, die Theaterkunst GMBH Berlin, für die Thunerseespiele, für die bayerische Staatsoper und aktuell für die Freilichtspiele Moosegg und das Opernhaus Zürich.

www.gewandmeisterei.ch

Monika Wüthrich

Maske

Die Maskenbildnerin Monika Wüthrich ist seit 20 Jahren Selbständige Coiffeuse. Als Mutter und Hausfrau ist Sie durch Ihren Beruf und die Kinder zur Theaterbühne gekommen.

Die erste Erfahrung machte Sie am Freilichttheater Würzbrunnen „ Das tapfere Schneiderlein“. Weiter sammelte Sie bei der Theatergruppe Signau Erfahrung und kam durch Simon Burkhalter auf die Freilichtspiele Moosegg. Weiterbildung besucht Sie an Themenkursen vom Zentralverband Schweizer Volkstheater, ZSV.

Erwin Hurni

Luzius Gerber

Der Bariton Erwin Hurni studierte an der Hochschule der
 Künste in Bern in der Klasse von Prof. Elisabeth Glauser
 und am schweizerischen Opernstudio in Biel. Ergänzend
 zum Studium besuchte er diverse Meisterkurse (z.B. bei
 Kristina Laki, Joyce McLane, Cornelia Kallisch und
 Lani Poulson), die ihn unter anderem an die Akademia 
Muzyczna Chopina in Warschau führten. Unter Simone
 Luti (Scala Milano) debütierte Erwin Hurni 2006 
in Locarno in Mozarts «La finta giardiniera». Am
Wettbewerb der «Gesellschaft zur Förderung junger
 begabter SängerInnen und PianistInnen e. V., Passau» 2006 ersang sich Erwin Hurni die Rolle des Jean-Baptiste in der Uraufführung der Operette «Der Kaiser im Rottal». Weitere Häuser seiner Bühnentätigkeit waren das Städtebundtheater Biel/Solothurn, das Stadttheater Bern und diverse Schweizer Operettenbühnen. Stationen seiner regen Konzerttätigkeit waren das Zentrum Paul Klee, das Casino Bern, die Tonhalle Zürich, die Murten Classics, die Cityhall von Bangkok, L’église Notre-Dame de la Paix Mâcon (F) und die St. Georges Church Auckland.

Bärbel Doniat

Barbara

Bärbel Doniat studierte Gesang an der Hochschule
 der Künste Bern bei Prof. Hans Peter Blochwitz, wo 
sie im Sommer 2017 mit dem Master of Pedagogy 
abschloss. Zuvor führte sie ihre Gesangsausbildung 
zu Peter Koppelmann und Michael Rhodes. Erste
 Bühnenerfahrungen sammelte Bärbel Doniat in Produktionen des 
Stadttheater Triers, zuletzt war sie bei der Berner Sommer Operette in «Die Fledermaus» zu sehen. Im Sommer 2018 sang Bärbel Doniat die Rolle des Hannchens in Künnekes «Der Vetter aus Dingsda» bei den Freilichtspielen Moosegg. Sie arbeitet u.a. mit Michael Kreis und Simon Burkhalter zusammen. Während ihres Studiums besuchte sie Meisterkurse bei Prof. Angelika Kirchschlager, Capucine Chiaudani und Prof. Kai Wessel. Seither wird Bärbel Doniat von Prof. Malin Hartelius gecoacht.

Flurina Ruoss

Regine

Die Sopranistin Flurina Ruoss studiert zur Zeit an der Hochschule der Künste Bern im Master Performance bei Malin Hartelius.
Nach dem Abschluss des Gymnasiums mit Schwerpunkt Musik in Wattwil studierte sie im Bachelor Schulmusik an der Hochschule der Künste Zürich bei Scot Weir. Für den gesangspädagogischen Master wechselte sie zu Rachel Harnisch und Brigitte Wohlfarth an die Hochschule der Künste Bern. In diesem Rahmen setzte sie einen Schwerpunkt auf Oper und wirkte in Produktionen des Schweizer Opernstudios Biel mit.
Ihr Studium wurde ergänzt durch Meisterkurse bei Dorothea Galli, Vesselina Kasarova, Helmuth Deutsch und Capucine Chiaudani.
Auf der Bühne und im Konzertsaal pflegt Flurina Ruoss eine stete Präsenz und wagt den Spagat zwischen Opernarien, romantischem Liedgut und Chansons der goldenen Epoche. Im Winter 2018 debütierte sie als Maire in “La fille du regiment” von Gaetano Donizetti beim Musiktheater Wil.
Ihren pädagogischen Auftrag nimmt sie durch Chorleitung und Stimmbildung war.

Manuel König

Klaus

Der Tenor Manuel König ist seit seinem Gesangstudium bei Hans Peter Blochwitz in Bern als Konzert- und Opernsänger tätig. Besonders entscheidend für seine künstlerische Entwicklung ist die Auseinandersetzung mit Werken von Johann Sebastian Bach und insbesondere dessen Evangelistenpartien. In den vergangenen Jahren arbeitete er dabei mit Dirigenten wie Jordi Savall, Peter Neumann, Christoph Spering, René Jacobs, Enoch zu Guttenberg und Konrad Junghänel zusammen. Er war Gast bedeutender Festivals wie dem Bachfest Leipzig, dem Schleswig Holstein Musikfestival, den Innsbrucker Festwochen der alten Musik oder den Göttinger Händelfestspielen und hat unter anderem in der Berliner Philharmonie, dem KKL Luzern und der Thomaskirche Leipzig gesungen.

Erste Erfahrungen auf der Opernbühne sammelte Manuel König am Theater Biel- Solothurn und später an der Kammeroper Hamburg, z.B. als Lindoro in G. Rossinis „L’Italiana in Algeri“. In der Schweiz konnte man ihn zuletzt als Barinkay in „Der Zigeunerbaron“ von Johann Strauss an der Operettenbühne Hombrechtikon erleben. Er war außerdem regelmäßiger Gast der Carl-Orff-Festspiele in Andechs und hat im Bereich der neuen Musik mit Peter Rundel sowie mit Walter Nußbaum und der Schola Heidelberg zusammen gearbeitet.

Stefanie Frei

Chorsolistin

Stefanie Frei tritt auf verschiedenen Oper- und Operettenbühnen der Schweiz auf. Mit der Operettenbühne Hombrechtikon, Sommeroper Selzach, Gartenoper Langenthal, Theatergesellschaft Beinwil am See und Bühne Burgäschi, sowie im Rahmen verschiedener Opern-Projekte, wie zum Beispiel im Musée d’Art et d’Histoire von Neuchâtel oder Centre Dürrenmatt hat sie folgende Partien gesungen:
Fürstin Fedora Palinska(Die Zirkusprinzessin), Arsena(Der Zigeunerbaron), Ottilie(Im weissen Rössl), Gretchen(Der Wildschütz), Blonde(Die Entführung aus dem Serail), Papagena und die Königin der Nacht(Die Zauberflöte), Cunegonde(Candide), Le feu/La princesse/Le rossignol(L’enfant et les sortilèges), Mathurine(L’ivrogne corrigé), Annette(Bezauberndes Fräulein) und Senta(Der fliegende Holländer für Kinder).

Die aus Solothurn stammende Sopranistin Stefanie Frei studierte Gesang an der Haute Ecole de Musique de Genève und schloss 2015 ihr Studium mit dem Master of Arts in Music Pedagogy und dem Master of Arts in Music Performance ab.
Studienergänzend besuchte sie Meisterkurse unter anderem bei Christa Ludwig, Roberto Saccà, Patricia Petibon, Hedwig Fassbender, Jadwiga Rappé, Helmut Deutsch und Anne LeBozec.
Aktuell erhält sie wichtige Impulse von Malin Hartelius und Janet Perry.

Als Konzertsängerin tritt Stefanie Frei im In-und Ausland in Oratorien, Passionen, Kantaten und Messen auf. Zu ihrem Repertoire gehören Werke von Bach, Pergolesi, Vivaldi, Händel, Mozart, Haydn, Rossini und Gounod.

Simon Noah Langenegger

Chorsolist

Der 1996 im Berner Seeland geboren und aufgewachsene Bariton nahm seinen ersten Gesangsunterricht mit 8 Jahren, u.a. bei Gisela Stoll und Iris Eggler. In seiner Jugend lernte er zusätzlich Klavier und Schlagzeug zu spielen und brachte sich selbst bei, auf der Gitarre zu musizieren.
Am Gymnasium BielSeelanderwarb er 2015 die Maturität mit Schwerpunktfach Musik, spezialisiert auf Gesang.
Seit Herbst 2015 studiert er klassischen Gesang an der HKB in der Klasse von Prof. Kai Wessel. Zurzeit befindet er sich im ersten Jahr des Masterstudienganges Musikpädagogik und leitet nebenbei als Dirigent den Kirchenchor Gottstatt. In den vergangenen Jahren besuchte er Meisterkurse bei Michael Volle und Prof. Uta Schwabe und arbeitete als Solist mit dem Chor des Kirchenkreis Spiegels zusammen.

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