Hänsel und Gretel

Märchen mit Musik von E. Humperdink

Jeden Sommer wird auf der Waldbühne mit viel Liebe zum Detail eine Kinderoper aufgeführt. Die klassisch inszenierten Märchenspiele mit Musik sollen zum einen Kinder und Erwachsene ansprechen und zum andern die Kinder mit der Materie der Oper vertraut machen. Die Partien werden mit professionellen Sängerinnen und Sängern aus der Region besetzt. Gesucht wird hier auch der Austausch mit Gesangsstudenten, was ein junges und für junges Publikum sehr zugängliches Ensemble ermöglicht. Die Kinderstücke werden mit Livemusik begleitet. Der Chor soll nach Möglichkeit ein Kinderchor sein, welcher aus Kindern aus der Umgebung besteht.

Hänsel und Gretel werden von ihrer Mutter in den Wald geschickt. Im Wald erleben sie das Abenteuer ihres Lebens. Als die beiden am Morgen erwachen, finden sie sich vor einem lebensgrossen Lebkuchenhaus wieder, in welchem die Knusperhexe Rosina Leckermaul wohnt. Die Kinder gehen der alten Hexe in die Falle. Wie es sich aber für ein richtiges Märchen gehört, wird am Ende alles gut, denn wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.

Geeignet für Kinder ab 5 Jahren.

Mitwirkende Hänsel und Gretel

Regie/DramatisierungSimon Burkhalter
Musikalische LeitungBruno Leuschner
KorrepetitionSimon Hunziker
BühnenbildOskar Fluri
KostümbildRenate Tschabold
ChoreografieJanine Renauld
RegieassistenzYves Ulrich
Maske/FrisurenMonika Wüthrich
Licht/TonBeat Sommer
HänselMadeleine Merz
GretelMarie-Louise Tochev
Mutter/Hexe Judith Lüpold
VaterUlrich S. Eggimann
Sandmann Ursula Toscheff-Reck
ErzählerinTherese Wittwer
WaldbewohnerSamira Wüthrich, Emely Wüthrich, Ursula Michel, Charlotte Marti, Irene Gilgen, Sara Schaffer, Livia Rüegsegger, Daniele Themis, Yvonne Liechti, Ursula Burkhalter, Bettina Jane Fatio, Irene Studer, Lea Studer, Vera Studer

Creative Crew und Cast

Simon Burkhalter

Regie/ Dramatisierung

Simon Burkhalter studiert Gesang an der Hochschule der Künste Bern bei Malin Hartelius, davor liess er sich stimmlich und musikalisch unter anderem von Andreas Hügli, Rebekka Maeder und Jan Martin Mächler ausbilden. Grundlagen in Ballett bei Madeleine Wyder-Morgenegg und Veronique Barbieri.

In tragenden Rollen stand Burkhalter in über 20 Produktionen als Schauspieler und Sänger auf der Bühne u. a. in Schillers «Die Räuber», als Sigismund «Im weissen Rössl» oder als Peachum in „Die Dreigroschenoper“. 18 Inszenierungen grosser Produktionen runden seine bisherige Tätigkeit neben der Bühne ab, darunter u.a. „Gräfin Mariza“, „Geschichten aus dem Wienerwald“ und „Polenliebchen“. In seinen Produktionen arbeitete er mit Uwe Schönbeck, Silvia Jost, Liliane Naef, Marlise Fischer und Margret Otti. Während dreier Jahre leitete er am Gymnasium Kirchenfeld als Co-Leiter die Theatertruppe.

Aktuell ist Burkhalter gerngesehener Regisseur auf den freien Bühnen der Schweiz im Profi- und Amateurbereich. Er leitet die BernerSommerOperette zusammen mit Michael Kreis, inszeniert die Neuproduktionen der Operettenbühne Hombrechtikon und ist Intendant und Regisseur der Freilichtspiele Moosegg.

Simon Burkhalter ist Preisträger des Förderpreises der Burgergemeinde Bern.
www.simon-burkhalter.ch

Judith Lüpold

Mutter/Hexe

Judith Lüpold ist in Interlaken aufgewachsen und lebt in Bern. Nach der Erstausbildung am Lehrerseminar studierte und engagierte sie sich anfänglich im Bereich Tanztheater und Musical.

Gesangsdiplome an der Hochschule für Musik und Theater Bern und Biel bei Ingrid Frauchiger und Jane Thorner Mengedoht. Mitglied bei Pocket Opera Zürich und Senzaltro.

Meisterkurse und Coaching, u.a. bei Kurt Widmer, Carol Smith, Ewald Körner, Jeanne Piland und Ursula Füri –  Zusammenarbeit mit Stefan Huber, Andreas Zimmermann,Volker Vogel, Paul Suter, Jürg Henneberger, Howard Griffiths und Kelly Thomas u.a.

Ihr Repertoire umfasst Standardwerke von Bach, Händel, über Verdis Requiem bis hin zu zeitgenössischen Werken. Sie ist Gast in allen grossen Konzerthäusern der Schweiz und an internationalen Festivals.

Judith Lüpold verkörperte auf der Bühne u.a. Ruth in „Pirates of Penzance, Peronella in „Boccaccio“, ,Czipra in „der Zigeunerbaron“, Marcellina in der Neufassung des „Figaro“ von Christian Hengking am Theater Biel/ Solothurn. Livemitschnitt von Arte TV im Oktober 2014 am Festival Szeged,;die Wirtin im „Weissen Rössl“ in der Sommeroperette Bern

Im 2018 warten drei Produktionen mit unterschiedlichen Rollen auf die Sängerin: Die Stiefmutter in der Märchenoper „Schneewittchen“ ( Moosegg), Prinz Orlofsky in der „Fledermaus“ (Sommeroperette Bern) und eine Rolle in einer Schweizerproduktion der Opera Box Zürich im ZKO- Haus.

www.judithluepold.ch

Madeleine Merz

Hänsel

Madeleine Merz studiert zurzeit bei Yvonne Naef in der Solistenklasse an der Zürcher Hochschule der Künste. Davor absolvierte sie ihre Ausbildung bei Christian Hilz an der Hochschule der Künste Bern, wo sie 2013 den Bachelor und 2015 den Master Performance mit Auszeichnung abschloss.
Sie nahm an Meisterkursen bei KS Christa Ludwig, Helmut Deutsch, KS Angelika Kirchschlager, Eric Schneider, Margreet Honig u.a. teil und besucht die Liedklasse bei Christoph Berner und Hans Adolfsen. Die Arbeit mit Sandra Trattnigg ergänzt ihr Studium.
Als Solistin ist Madeleine Merz im In- und Ausland mit einem breit gefächerten Repertoire zu hören. So war sie beispielsweise im Januar 2016 Gast beim Barockfestival „Winter in Schwetzingen“, trat mit dem Ensemble Interface im September 2015 beim „Musikfestival Bern“ auf und sang im Juni 2014 Schumanns „Requiem“ unter Matthias Kuhns Leitung im Berner Münster. Im Mai 2014 debütierte sie in einer Produktion des Schweizer Opernstudios Biel als Ottavia in Monteverdis „L’incoronazione di Poppea“. Weitere Bühnenerfahrung sammelte sie als Hänsel in einer gekürzten Fassung von Humperdincks „Hänsel und Gretel“ (2015). Im Herbst 2016 war sie in einer Produktion der Free Opera Company Zürich als Stella in Hoffmanns „Liebe und Eifersucht“ zu erleben.
Madeleine Merz ist Stipendiatin der Friedl Wald Stiftung 2012, Preisträgerin der Austria Barock Akademie 2014, des Studienpreises des Migros-Kulturprozent 2014/2015 und zusammen mit der Pianistin Paulina Maślanka Preisträgerin des Liedduowettbewerbs des Internationalen Lyceum Clubs der Schweiz (Lausanne, 2015). 2016 erhielt sie den 2. Preis beim Kirchenmusikwettbewerb Klang und Gloria sowie ein Stipendium der Arosa Music Academy

Renate Tschabold

Kostümbild

Die Kostümbildnerin Renate Tschabold liess sich nach der Ausbildung zur Damenschneiderin in Zürich zur Theaterschneiderin weiterbilden. Danach führte Sie ihre Ausbildung an die Anna-Siemensen-Schule Hamburg, wo sie sich zur Damengewandmeisterin ausbilden liess. Sie arbeitete unter anderem für das Konzert Theater Bern, Cosprop London, Theater Biel Solothurn, die Theaterkunst GMBH Berlin, für die Thunerseespiele, für die bayrische Staatsoper und aktuell für die Freilichtspiele Moosegg und das Opernhaus Zürich.

www.gewandmeisterei.ch

Engelbert Humperdinck

Komponist Hänsel und Gretel

Der Komponist Engelbert Humperdinck wird am 1. September 1854 in Deutschland geboren. Bereits als Kind erwacht die Begeisterung für Musik, er erhält Klavierunterricht und beginnt, sich eigene Melodien auszudenken. Mit 13 komponiert er seine ersten Bühnenwerke. Mit 15 wird er Sängerknabe in einem Chor. Nach dem Gymnasium studierte anschließend Musik, zunächst in Köln, später in München. Studienreisen nach Frankreich und Spanien, er lehrt in Köln, Barcelona und Frankfurt am Main. Längere Zeit ist er Lektor beim Schott-Verlag in Mainz.

Eines Tages bittet ihn seine Schwester Adelheid für ein Theaterstück ihrer Kinder einige Lieder zu komponieren. Was zunächst als Singspiel mit 16 Liedern gedacht war, wird schließlich eine großartige Oper. Das Werk, das ihn bekannt und berühmt macht, entsteht: „Hänsel und Gretel“ wird 1893 fertig und am 23. Dezember in Weimar uraufgeführt. Von diesem Zeitpunkt an gehört die Oper zu den beliebtesten Musiktheaterstücken überhaupt und wird besonders häufig in der Weihnachtszeit aufgeführt.

Ulrich S. Eggimann

Peter Besenbinder, Vater

Der gebürtige Berner schloss seine Ausbildung als Sänger bei Rudolf A. Hartmann (Gesang) und Peter Rasky (Schauspiel) an Konservatorium und Musikhochschule Zürich mit dem Operndiplom ab. Als Konzert- und Opernsänger Engagements an schweizerischen und ausländischen Bühnen, u.a. am Stadttheater Bern, dem Theater Biel Solothurn, am Theater Basel, am Opernhaus Zürich, am Theater der Hansestadt Lübeck, am Oberösterreichischen Landestheater Linz, an den Opern von Avenches und Bellinzona und an der Gartenoper Langenthal.

Im Bühnen-Repertoire u.a. die Mozart-Rollen Papageno, Figaro, Leporello und Don Alfonso, der Bartolo in Rossinis «Barbiere di Siviglia», Don Pasquale und Dulcamara in den Donizetti-Opern «Don Pasquale» und «L‘Elisir d‘amore».

www.eggimann-bariton.ch

Marie-Louise Tochev

Gretel

In Bern, Schweiz, mit bulgarischen Wurzeln geboren, nimmt MarieLouise Tosheva schon als 6-Jährige Klavierunterricht und singt im Kinderchor auf der Bühne des Stadttheater Bern. Dort war sie später auch unter der Leitung von Miguel Gomez-Martinez und Srboljub Dinić als 1. Knabe in „Die Zauberflöte“ zu sehen. Nach ihrem Abschluss an der National School of Arts Vesselin Stoyanov Russe (Bulgarien) kehrt sie nach Bern zurück und absolviert 2015 den Bachelor of Arts. Sie setzt ihr Studium mit dem Master in Music Pedagogy bei Prof. Christian Hilz fort. Ihr Bühnendebut macht sie 2013 auf einer Tournee in Spanien in der Rolle der Frasquita in „Carmen“ von G. Bizet. 2015 verkörpert sie die Rolle der Lisa in Kalmans „Gräfin Mariza“ im Nationaltheater Bern unter der musikalischen Leitung von Bruno Leuschner (Regie: Simon Burkhalter). Zudem besucht sie Meisterkurse bei Helmut Deutsch, Silvia Dalla Benetta und Vesselina Kasarova und gewinnt den Preis für die beste Schubertinterpretation an der „Franz Schubert Thenth International Competition“ in Russe, Bulgarien. Derzeit singt sie Konzerte in Bulgarien, Deutschland und der Schweiz und macht Stellvertretungen als Gesangspädagogin an der Musikschule Konservatorium Bern. Die lyrische Koloratursopranistin ist Mitglied des neu gegründeten Ensemble Novocanto.

Bruno Leuschner

Musikalische Leitung

Bruno Leuschner ist 1957 in Santiago de Chile geboren und aufgewachsen. Er studierte Dirigieren an der Musikhochschule Hamburg. Bei Engagements in Freiburg, Hamburg, Bern und Basel dirigierte er eine Vielzahl an Opern und hat daneben bei verschiedenen Orchestern sein umfangreiches sinfonisches Repertoire erarbeitet.

Seit 2004 ist er musikalischer Leiter bei neuesheater.ch in Dornach mit vielen erfolgreichen Produktionen. Seit 2012 dirigiert er bei der Gartenoper Langenthal sowie an der Sommeroper Selzach.

Bruno Leuschner ist sowohl als Komponist von Liedern, Kammermusik, Chor- und Orchesterwerken hervorgetreten wie auch als gefragter Arrangeur für verschiedene Ensembles. Er ist Mitbegründer und Leiter des Salon-Ensembles „Musici Volanti“.

www.brunoleuschner.com

Oskar Fluri

Bühnenbildner und Ausstatter

Aufgewachsen in Deitingen. Lehrerseminar Solothurn. Primarlehrer in Holderbank. Kunstgewerbeschule Bern. Lehrer für Bildnerisches Gestalten am Lehrerseminar und an der Kantonschule Solothurn. Maler, Zeichner und Illustrator. Gestaltung und Realisation vieler freier Produktionen, u.a. als Mitglied der Musik- und Theatergruppe «sine nomine», die vom Kanton Solothurn mit dem Preis für Theater ausgezeichnet wurde. Seit 1989 Ausstattungen an verschiedenen Theatern und Institutionen: Oper, Musical, Singspiel, Jugendoper und Kindermusical, wie «Wuhubari» am Aeschisee, «Der Freischütz» zur Eröffnung des Theaters «La Poste» in Visp, «Juke box» Uraufführung im KKL Luzern, «Justina Dolores» in der Kiesgrube Deitingen, «Anastasia» in einem Zirkuszelt bei Thun. Seit über 25 Jahren Verantwortlicher für Bühnenbild und Kostüme an der Sommeroper im Passionsspielhaus Selzach. 1991 Werkpreis des Kantons Solothurn. 2007 Kulturpreis der Gemeinde Selzach. 2013 Kulturpreis Fachpreis Bühnenbild des Kantons Solothurn.

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