Eine Mittsommernachts-Sexkomödie

03.07.-15.08.20
Komödie von Woody Allen

Aufgrund der aktuellen Situation haben sich die Freilichtspiele Moosegg etwas ganz Besonderes auf die Waldbühne zu bringen. Ein sechsköpfiges Ensemble aus engagierten und ausdrucksstarken Schauspielerinnen und Schauspielern lässt die Jahrhundertwende gepaart mit Woody Allens neurotischem Humor wieder auferstehen. Damit wir der aussergewöhnlichen Situation gerecht werden, bieten die Aufführungen jeweils lediglich Platz für 120 Zuschauer, so ist viel Freiraum für jeden einzelnen Zuschauer garantiert.

Zum Stück Eine Mittsommernachts-Sexkomödie

Eigentlich sollte es ein entspanntes Wochenende auf dem Land werden. Eigentlich. Im Garten des Ehepaares Thomas und Anna treffen zwei weitere Paare ein: die Verlobten Leopold und Afra, sowie das Liebespaar Max, ein Arzt und Doris, eine Krankenschwester. Das Ehepaar hat Sex-Probleme und außerdem hat Thomas seiner Frau verschwiegen, dass er Afra von früher kennt und sich beinahe einmal in sie verliebt hat. Im Verlauf des Wochenendes beginnen die Beziehungen der drei Paare ins Wanken zu geraten, und die Spannungen untereinander werden stärker.

Woody Allens Komödie ist wie ein lauer Sommerwind: erfrischend, überraschend und voller peotischer Alltagsmomente.

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Creative Crew

Simon Burkhalter

Regie, Bühnenbild, Musik, Schauspiel, Bass

Der Emmentaler Bassbariton Simon Burkhalter studiert, neben seiner Tätigkeit als Regisseur, Gesang an der Hochschule der Künste Bern (HKB) bei Prof. Malin Hartelius, davor liess er sich stimmlich und musikalisch unter anderem von Andreas Hügli, Rebekka Maeder und Jan-Martin Mächler ausbilden. Grundlagen in Ballett bei Madeleine Wyder-Morgenegg und Veronique Barbieri.

Als Solist sang er in letzter Zeit unter anderem beim Konzertchor Burgdorf, Operette Leuk, Konzertchor Rapperswil und bei den Kantoreien Seen und Interlaken.

In tragenden Rollen stand Burkhalter in über 30 Produktionen als Schauspieler und Sänger auf der Bühne u. a. in Schillers «Die Räuber», als Sigismund «Im weissen Rössl» oder als Peachum in „Die Dreigroschenoper“. Mehr als 25 Inszenierungen runden seine bisherige Bühnentätigkeit ab, darunter u.a. „Der Zigeunerbaron“, „Der Vetter aus Dingsda“ und „Die Fledermaus“. Während dreier Jahre leitete er am Gymnasium Kirchenfeld die Theatertruppe.

Aktuell ist Burkhalter gerngesehener Regisseur auf den freien Bühnen der Schweiz. Er leitet die BernerSommerOperette zusammen mit Michael Kreis, inszeniert die Neuproduktionen der Operettenbühne Möriken-Wildegg und ist Intendant und Regisseur der Freilichtspiele Moosegg.

Simon Burkhalter ist Preisträger des Förderpreises der Burgergemeinde Bern.

www.simon-burkhalter.ch

Alexandra Siegenthaler

Regieassitenz, Requisite, Schauspiel

Das Theater und die Schauspielerei faszinierten Alexandra bereits in der Kindheit. Obwohl Schauspielerin immer ihr Berufswunsch Nummer 1 war, ging sie dies erst in einem zweiten Schritt, nach einer KV Ausbildung, an. Sie studierte von 2013 – 2017 Schauspiel an der Schauspielschule Zürich SSZ (heute StageArt Musical & Theatre School SAMTS) und war bereits während der Ausbildung in div. Produktionen in der Region Thun und Bern zu sehen.

Gegen Ende der Schulzeit wuchs neben der Leidenschaft für die Schauspielerei auch das Interesse an der Regie und so wirkte die Bernerin nach Abschluss im 2017 in div. Produktionen in Basel als Produktions-/und Regieassistentin mit. Als Schauspielerin stand sie in letzter Zeit vor allem unter der Leitung von Nathalie Sameli auf der Bühne.

Neu ist sie zudem Geschäftsleiterin des Schalktheater Zürich, welches sich mit Theatertrainings und Produktionen unter professioneller Leitung der Integration von psychisch beeinträchtigten Menschen in die (Theater-) Gesellschaft widmet.

Barbara Hatzoglou Bortoli

Choreografie

Die Begeisterung und Hingabe für den klassischen Tanz begleitete Barbara Hatzoglou Bortoli seit ihrer Kindheit. Mit 13 Jahren besuchte sie ein tägliches Balletttraining unter anderem in der Förderklasse des schweizerischen Ballettlehrerverbands Bern unter der Leitung von Frau Geneviève Chaussat (Ecole de Danse Classique, Genf). Danach absolvierte Barbara Bortoli eine 4-jährige Tanzausbildung an der Wiener Staatsoper. In Wien boten sich zahlreiche Möglichkeiten an, Bühnenerfahrungen einzuholen. Regelmässige Auftritte in Österreich (Volksoper Wien, Künstlerhaus Wien, St. Pölten, Klagenfurt, Neusiedler am See) sowie auch Deutschland und Italien, bereicherten ihre Tanzkarriere. Opernauftritte mit Tanzeinlagen u.a. für Rigoletto oder Tannhäuser erweiterten Barbaras Bühnenerfahrung. Weitere Engagements erhielt sie mit dem Stadlballett des Musikantenstadls sowie für die «Dagmar Koller Show». Es folgten zahlreiche TV- Auftritte für den österreichischen Fernseher. Zusätzlich wurde Barbara für Werbefilme der Stadt Salzburg engagiert. Ihre Ausbildung zur Ballettpädagogin schloss sie mit der Russian Ballet Association ab. Weitere Ausbildungen und Weiterbildungen erhielt sie unter anderem bei Hans Meister (Académie de Ballet Neuchatel) Vladimir Stadnik (National Dance Institute of New Mexico), Armin Wild (Zürich) und Hermanos Lopez (Centre profesional de Danza, Embrach), Mi Jung Manfrini (Bellinzona)

Seit 2007 leitet sie erfolgreich die Balletschool Barbara Bortoli in Utzenstorf.

Roman Weber

Schauspiel

Der gebürtige Baselbieter entschied sich mit 24 Jahren eine Schauspielschule zu besuchen. Er genoss seine Ausbildung an der New York Film Academy und spielte anschliessend in vielen Studenten Filmprojekten in den U.S.A. mit. Seit 9 Jahren ist Roman nun in der Schweiz angekommen und folgt seitdem beharrlich seinen Künstlerweg. Er spielte bis jetzt in knapp 20 Produktionen mit, unter anderem als Erich in „Ein Inspektor kommt“, Eugen Schöller in „Pension Schöller“, den Schutzengel in „Zum Glück“, Robert Hadow in „The Matterhorn Story“ und Darko in „Romeo und Julia am Gornergrat“, beide im Freilichttheater Zermatt sowie diesen Sommer Marco Stettler in ‚Abefahre‘ auf dem Gurten in Bern.

Er spielte auch im Riesenerfolg „Die Acht Frauen“ in Münsingen mit, wo er die Rolle der Pierette verkörperte. Als letztes spielte er in Murten in „Angst essen Seele auf“, wo er mehrere Rollen spielte.

Michael Enzler

Schauspiel

Michael Enzler, der gebürtige Ostschweizer, lernte etwas ‘Richtiges’ und auf diesem Beruf arbeitete er genauso lange wie die Lehre dauerte.
Ein Suchender, dessen Heimat auf den verschiedensten Bühnen und Aufführungsplätzen ist. Vom Klassiker über Boulevardkomödien, Theaterspaziergänge und Zirkusauftritte reicht sein Repertoire. Ob in der Niederdorfoper in Mitten Antiquitäten oder zwischen Explosionen und Schiessereien von Winnetou, da gehört er hin, da ist seine Heimat.
Er hat eine Ausbildung als Gesundheits Clown und Comedy Schauspieler. Immer wieder verfeinert er sein Können bei Weiterbildungen u.a. bei David Shiner und Bernhard Hiller. Ergänzend absolvierte er zudem die Sprecherausbildung.
Sein Motto: man lernt nie aus.
Menschen unterhalten, was gibt es Schöneres?!

Domenico Blass

Erzählfassung

Domenico Blass zeichnet als Co-Autor mitverantwortlich für einen der grössten Schweizer Kino-Erfolge der letzten 25 Jahre, die Politkomödie „Ernstfall in Havanna“ (2002), der drei Jahre später die Krimikomödie “Undercover” folgte. Zwischen 2005 und 2007 strahlte das Schweizer Fernsehen 26 Episoden seiner Sitcom “Schöni Uussichte” aus.

Zuvor schrieb Domenico Blass Drehbücher für verschiedene Schweizer Fernsehfilme: die romantische Komödie “Millionenschwer verliebt” (2006), die Komödie “Füür oder Flamme” (2002) und den Thriller “Spuren im Eis” (2000), eine Co-Produktion mit SAT 1. In Deutschland, Österreich und der Schweiz entwickelte er verschiedene Sitcom-Formate und schrieb einzelne Episoden für die Sitcoms „Boxershorts“ und „Fertig lustig”.

Domenico Blass schreibt aber auch gerne für die Bühne, zum Beispiel das Musical „Io senza te“ mit den Hits von Peter, Sue & Marc, die Bühnenadaption von Martin Suters “Business Class”-Kolumnen, die im Mai 2008 im Casinotheater Winterthur uraufgeführt wurde, oder die schrille Comedy-Show “Haushaltrevue”, die unter anderem beim Humorfestival Arosa zu Gast war.

Neben seiner Arbeit für Radio, Film, Fernsehen und Bühne arbeitet Domenico Blass auch immer wieder als freischaffender Texter, Journalist und Ghostwriter. Von 2008 bis 2016 betreute er als Headwriter die Pointenschreiber der wöchentlichen Late Night Show „Giacobbo/Müller” auf SRF 1. Seit Juni 2016 entwickelt er als „Head of Comedy“ mit den Machern von Radio SRF 3 neue Comedy-Formate und schreibt selber welche.

Timo Kobel

Licht/Ton

Timo Kobel wurde 1999 geboren. Der gelernte Briefträger stand bereits auf einigen Theaterbühnen. So konnte man ihn bei der Theatergruppe Signau in den Produktionen „Romeo und Julia“, „Spuntz“ und dieses Jahr in „Guet Nacht Frou Seeholzer“ sehen.

Auf der Moosegg war er 2017 als Laiendarsteller in „Die Räuberhochzeit“ dabei und wie bereits im vergangenen Jahr ist er in dieser Saison auf der Moosegg bei beiden Produktionen für die Technik zuständig.

Er freut sich nun auch von hinter der Bühne den Zuschauern einen unvergesslichen Theaterabend bieten zu können.

Sarina Wälti

Produktionsleitung

Schon in der Grundschule begeisterte Sarina das Theater. Während ihrer Ausbildung zur Kauffrau, trat sie deshalb der Theatergruppe Signau bei und wirkte in mehreren Produktionen mit. 2017 war sie das erste Mal bei den Freilichtspiele Moosegg mit dabei und spielte im Stück «die Räuberhockzeit» mit. Seither ist Sarina begeistert von der Moosegg, spielte 2019 beim Stück «Chachelihannes» mit und arbeitet seit der Saison 2020 als Produktionsleiterin der Freilichtspiele Moosegg. So kann sie ihre Leidenschaft Theater gut mit ihrem Alltag und ihrem Beruf als Radiomoderatorin verbinden.

Michael Schoch

Schauspiel

Michael Schoch war zuletzt als Schauspieler am Theater Matte in Bern für die Produktionen Unter falschen Brüdern und Fünf Einakter von Tschechow engagiert. Davor hat er am Theater Biel-Solothurn als Schauspieler und Musiker in den Produktionen von Biedermann und die Brandstifter und Le Bal mitgewirkt. Im Sommer 2016 war er auf Tournee mit dem Zirkus Chnopf. Michael Schoch spielt als Dr. Chopf seine berndeutschen Lieder solo oder zusammen mit Meira Loom an privaten und öffentlichen Anlässen.

Michael Schoch hat als Musiker in Bands und Orchestern verschiedenster Stilrichtungen mitgewirkt, zum Beispiel Honigmilch oder Rykka. Hat Bühnenbilder entworfen und gebaut für das Theater am Buck in Winterthur oder Theatermusik geschrieben für das Kinderstück Kati & das Monster. Er hat als Eigenproduktionen das Märchen Die sieben Raben als Figuren-Schattentheater sowie das musikalische Clownstück Blind verliebt inszeniert und aufgeführt.

Flurina Ruoss

Schauspiel / Sopran

Aufgewachsen in Rapperswil-Jona (SG) schloss sie nach dem Musik-Gymnasium den Bachelor Schulmusik an der Hochschule der Künste Zürich bei Prof. Scot Weir mit Auszeichnung ab. 2019 erwarb sie mit Erfolg den Master Performance an der Berner Hochschule der Künste bei Prof. Malin Hartelius. Ergänzt wurde ihr Studium durch Meisterkurse bei Dorothea Galli, Vesselina Kasarova, Helmut Deutsch und Capucine Chiaudani. Auf der Bühne und im Konzertsaal wagt Flurina den Spagat zwischen Opernarien, romantischem Liedgut und Chansons der goldenen Epoche. Im Winter 2018 debütierte sie als Maire in Donizettis «La fille du régiment» am Musiktheater Wil. Bei den Freilichtspielen Moosegg verkörperte sie im Sommer 2019 die Rolle der Regine im «Schwarzwaldmädel» von Leon Jessel. Bei der Operette Möriken-Wildegg ist sie im Oktober und November desselben Jahres als Valencienne in der «Lustigen Witwe» von Franz Léhar zu sehen.

Daniele Themis

Schauspiel

Die Schauspielerin aus Leidenschaft erwachte in Danièle Themis nach einer Ausbildung zur Maskenbildnerin. Durch ihre Tätigkeit entdeckte sie die Theaterwelt und bildete sich in Gesang, Klavier, Stepptanz privat und in Sprache, Improvisation, Bewegung und Schauspieltechnik an der Schauspielschule Bern sowie in Workshops für Theatersport und Clown weiter. Nebst Sprecherin für Radiowerbung spielte sie in einem Schweizerfilm mit. Kabarett, Schauspiel und Komödien begeistern sie ebenso wie Märchen, was dazu führte, dass aus ihrer Feder Theaterstücke für Kinder entstanden, die sie selber produzierte und Regie führte. Rollen wie Geliebte, Mordsfrau, Puffmutter, Amme, Irre, Mutter, verkörpert sie auf Freilichtbühnen: Thuner Seespiele „Elisabeth“, Moosegg „Schwarmgeist“ und Kleintheatern: „Der nackte Wahnsinn“, „Onkel Wanja“, „Zweifel“, „Hase, Hase“, „Vincent River“. Regien: U. Bichsel, H.P. Incondi, M. Reber, U. Remund, E.C. Sigrist, B. Bissegger, L. Naef, O. Stein, R. Lang, R. Adam, S. Burkhalter.