Der Vetter aus Dingsda

Operette von Eduard Künneke

Nach dem Erfolg von «Hänsel und Gretel» auf der Moosegg werden wir auch im Sommer 2018 wieder eine Musiktheaterproduktion auf die Bühne bringen. 1921 uraufgeführt, ist «Der Vetter aus Dingsda» die wohl bekannteste Vertreterin der «Berliner Operette». Es ist Eduard Künnekes beliebtestes Werk, das mit so bekannten Melodien wie «Strahlender Mond» oder «Ich bin nur ein armer Wandergesell’» aufwartet.

Zur Operette „Der Vetter aus Dingsda“
Seit sieben Jahren seufzt Julia jeden Abend den Mond an: Sie wartet auf ihre Jugendliebe Roderich und hofft auf seine baldige Rückkehr. Ihr gieriger Vormund Onkel Josse hingegen zielt darauf ab, sie mit seinem Neffen August zu verheiraten, damit das Erbe, das Julia mit ihrer Volljährigkeit zusteht, in der Familie bleibt. In sieben Jahren kann sich allerdings viel verändern. Kann sich Julia bei der Ankunft eines Fremden sicher sein, dass es sich bei ihm auch wirklich um ihren Roderich handelt? Schliesslich hat sich der einst angebetete Vetter, seitdem er nach Dingsda, ähm Batavia, ausgewandert ist, kein einziges Mal gemeldet. Plötzlich steht noch ein zweiter Roderich vor der Tür und die geträumte Liebe wird auf eine harte Probe gestellt…

Mitwirkende Der Vetter aus Dingsda

RegieSimon Burkhalter
Textfassung/DramaturgieDomenico Blass
Musikalische Leitung/KorrepetitionSimon Hunziker
Regieassitenz/RequisiteMelanie Kurmann
KostümeRenate Tschabold
MaskeMonika Wüthrich
BühnenbildOskar Fluri
BühnenbauRené Wüthrich, Christian Burkhalter
ChoreografieNora Bichsel
Licht/TonBeat Sommer
ProduktionsleitungYves Ulrich
FotografSimon Schwab
Julia de WeertJardena Flückiger
Onkel JosseUlrich Simon Eggimann
Tante WimpelJudith Lüpold
Hannchen, Julias FreundinBärbel Doniat
1. FremderJan-Martin Mächler
2. FremderLuigi Chiaramonte
Egon von WildenhagenErwin Hurni
Diener KarlErich Bieri
Diener HansMatthias Müller
Anita, DienstmädchenAnita Mani-Luginbühl

Creative Crew

Simon Burkhalter

Regie

Simon Burkhalter studiert Gesang an der Hochschule der Künste Bern bei Malin Hartelius, davor liess er sich stimmlich und musikalisch unter anderem von Andreas Hügli, Rebekka Maeder und Jan Martin Mächler ausbilden. Grundlagen in Ballett bei Madeleine Wyder-Morgenegg und Veronique Barbieri.

In tragenden Rollen stand Burkhalter in über 20 Produktionen als Schauspieler und Sänger auf der Bühne u. a. in Schillers «Die Räuber», als Sigismund «Im weissen Rössl» oder als Peachum in „Die Dreigroschenoper“. 18 Inszenierungen grosser Produktionen runden seine bisherige Tätigkeit neben der Bühne ab, darunter u.a. „Gräfin Mariza“, „Geschichten aus dem Wienerwald“ und „Polenliebchen“. In seinen Produktionen arbeitete er mit Uwe Schönbeck, Silvia Jost, Liliane Naef, Marlise Fischer und Margret Otti. Während dreier Jahre leitete er am Gymnasium Kirchenfeld als Co-Leiter die Theatertruppe.

Aktuell ist Burkhalter gerngesehener Regisseur auf den freien Bühnen der Schweiz im Profi- und Amateurbereich. Er leitet die BernerSommerOperette zusammen mit Michael Kreis und ist Intendant und Regisseur der Freilichtspiele Moosegg.

Simon Burkhalter ist Preisträger des Förderpreises der Burgergemeinde Bern.
www.simon-burkhalter.ch

Melanie Kurmann

Regieassitenz/Requisite

In Luzern geboren und aufgewachsen, lebt Melanie Kurmann heute in Bern. Nach ihrer Ausbildung zur eidg. dipl. Hochbauzeichnerin studierte sie von 2012 bis 2016 Musical mit Vertiefungsfach Schauspiel an der StageArt Musical & Theatre School in Zürich. Gleichzeitig begann sie Gesangsstunden bei Viviane Hasler, sowie Ariane Wildberger zu nehmen.
Seit 2005 steht sie regelmässig auf und hinter der Bühne. 2011 debütierte sie im Ensemble „MUSICAL MIRIAM“ in Zürich, und 2013 im Freilichtmusical „LUZERNER MORDNACHT“ in Luzern, 2015 im Freilichtspiel „DAS LUFTSCHIFF“ in Luzern, als „Lunaweib“.
2016 schrieb und spielte sie Ihr erstes eigenes Soloprogramm „Usm Näihchäschtli plouderet.. MUSICAL STAR“.
Nebst der Bühne stand sie des Öfteren für Kurzfilme vor der Kamera.
Ausserdem arbeitete sie bei diversen Produktionen als Regieassistenz und Abendspielleitung.
Seit Sommer 2013 ist Melanie Kurmann als Sopranistin fester Bestandteil beim 21st Century Chorus, der unteranderen Auftritte in London in der „Royal Albert Hall“ und in New York im „Lincoln Center“, mit den Filmen „Star Trek und „Lord Of The Rings“, hatte.

www.melaniekurmann.com

Renate Tschabold

Kostümbild

Die Kostümbildnerin Renate Tschabold liess sich nach der Ausbildung zur Damenschneiderin in Zürich zur Theaterschneiderin weiterbilden. Danach führte Sie ihre Ausbildung an die Anna-Siemensen-Schule Hamburg, wo sie sich zur Damengewandmeisterin ausbilden liess. Sie arbeitete unter anderem für das Konzert Theater Bern, Cosprop London, Theater Biel Solothurn, die Theaterkunst GMBH Berlin, für die Thunerseespiele, für die bayerische Staatsoper und aktuell für die Freilichtspiele Moosegg und das Opernhaus Zürich.

www.gewandmeisterei.ch

Yves Ulrich

Produktionsleitung

Der Luzerner Yves Ulrich studierte von 2012 bis 2016 Schauspiel an der StageArt Musical & Theatre School in Zürich. Seit 2010 ist er regelmässig auf Theater-, Musical- und Operettenbühnen zu sehen. So spielte er unter anderem am Stadttheater Sursee in den Operetten «Wiener Blut», «Der Bettelstudent», «Die Zirkusprinzessin» und «Gasparone», im Musical «Anything Goes» und bei den Märchenproduktionen «König Drosselbart», «Pinocchio» und «Aladin». In Möriken-Wildegg war er 2013 in «Die Herzogin von Chicago» und 2017 bei «Gräfin Mariza» auf der Operettenbühne. Als tapferes Schneiderlein war er 2014/15 im gleichnamigen Märchen mit dem Reisetheater Zürich auf Schweizer Tournee. Danach sah man ihn im Sommer 2015 bei den Luzerner Freilichtspielen. Bei der Sommeroperette Bern begeisterte er 2016 als Piccolo in «Im weissen Rössl» die Zuschauer. In der MAAG Halle in Zürich stand er 2016 bei der Uraufführung des Schweizer Musicals «Mein Name ist Eugen» und 2017/18 bei der Wiederaufnahme des erfolgreichsten Schweizer Musicals «Ewigi Liebi» auf der Bühne. Yves Ulrich ist aber nicht nur auf der Bühne zu sehen, er war auch bei diversen Produktionen für die Regieassistenz, Abendspielleitung und Requisiten verantwortlich. Bei den Freilichtspielen Moosegg ist er seit 2017 als Produktionsleiter tätig.

www.yvesulrich.com

Jardena Flückiger

Julia de Weert

Jardena Flückiger wurde in Basel/ Schweiz geboren und schloss ihr Gesangsstudium an der dortigen Hochschule für Musik bei Prof. Verena Schweizer „mit Auszeichnung“ ab. Danach studierte sie an der UdK Berlin in der Klasse von Prof. KS Julie Kaufmann, wo sie 2011 den Master in Operngesang erlangte.
Am Theater Freiburg war sie als Blumenmädchen/ Parsifal in der Inszenierung von Frank Hilbrich zu hören, ebenfalls als Amoram Schlosstheater Rheinsbergund 2014 debütierte sie als Lisetta bei der Schweizer Erstaufführung von La Gazzettabeim Festival Opera St. Moritz.

Neben der Oper ist sie auch als Konzertsängerin im In- und Ausland zu hören. Sie war Gast am „Forum Neuer Musik“ bei Deutschlandradio Kölnsowie am Konzerthaus Berlin.
2013 gab sie bei CullyClassique einen Liederabend mit Julius Drake und war Mitglied der Internationalen Opernwerkstattmit Peter Konwitschny.

Sie besuchte Meisterkurse bei Hans Peter Blochwitz, Elisabeth Glauser, Malin Hartelius und Margreet Honig und ist Studienpreisträgerin des Migros Kulturprozent sowie Stipendiatin der Friedl-Wald-Stiftung und der Kaminsky-Stiftung.

In den Spielzeiten 2015-2017 war sie festes Ensemblemitglied am Theater Vorpommern in Stralsund, wo sie u.a. die Hauptpartie in Das Schlaue Füchslein, Norina/ Don Pasquale, Oscar/ Un ballo in maschera sowie Marguerite/ Faust singt. Im November 2016 sang sie auf Einladung des German Forum New York ein Recital im Lincoln Center/ New York.

Bärbel Doniat

Hannchen, Julias Freundin

Bärbel Doniat studierte Gesang an der Hochschule
 der Künste Bern bei Prof. Hans Peter Blochwitz, wo 
sie im Sommer 2017 mit dem Master of Pedagogy 
abschloss. Zuvor führte sie ihre Gesangsausbildung 
zu Peter Koppelmann und Michael Rhodes. Erste
 Bühnenerfahrungen sammelte sie in Produktionen des 
Stadttheater Triers, zuletzt war sie auf der Bühne im
 Ensemble der BernerSommerOperette in «Im weissen
Rössl» zu sehen. Im Sommer 2018 wird Bärbel Doniat als Hannchen in Künnekes «Der Vetter aus Dingsda» auf der Bühne stehen. Neben ihrer Tätigkeit als Gesangspädagogin singt Bärbel Doniat als Konzertsolistin und gibt Liederabende. Bärbel Doniat arbeitet u.a. mit Michael Kreis, Capucine Chiaudani, Kai Wessel und Simon Burkhalter zusammen.

Ulrich Simon Eggimann

Onkel Josse

Ulrich Simon Eggimann schloss seine Ausbildung 
bei Rudolf A. Hartmann an der Musikhochschule
 Zürich mit dem Operndiplom ab. Opernengagements
führten ihn an die Theater Bern, Biel und Basel, das
 Opernhaus Zürich, das Theater der Hansestadt Lübeck,
 das Oberösterreichische Landestheater Linz, die Oper 
von Avenches und an die Gartenoper Langenthal. Im
 Bühnen-Repertoire u.a. die Mozart-Rollen Papageno,
 Figaro, Leporello und Don Alfonso, sowie die
 Rossini-Rollen Bartolo, Figaro, Dandini, Don Magnifico
 und Taddeo, Don Pasquale und Dulcamara in den Donizetti-Opern «Don Pasquale» und «L’elisir d’amore», der Sancho in Massenets «Don Quichotte», der Ramiro in «L’heure espagnole» von Ravel, Falke, Eisenstein und Frank in der «Fledermaus» von Johann Strauss, Henry Higgins in «My fair lady» sowie der Obolski in Burkhards «Der schwarze Hecht». Als Konzertsänger nebst Liederabenden im In- und Ausland engagiert, u.a. in den Werken von Bach (Passionen, Weihnachtsoratorium), Händel (Messias, Judas Makkabäus), Haydn (Schöpfung, Jahreszeiten), Mozart (Requiem), Mendelssohn (Elias, Paulus), Brahms (Requiem), Verdi (Requiem), Orff (Carmina burana), Rossini (Messe solennelle, Stabat mater), Puccini (Messa di Gloria) und Dvorak (Stabat mater, Te Deum, Requiem).

www.eggimann-bariton.ch

Erich Bieri

Diener Karl

Erich Bieri absolvierte sein Gesangsstudium bei Carol
 Smith (Hochschule Zürich). Später studierte er bei 
Prof. Fernando Bandera (Mailand) und Dale Fundling
(Mozarteum). 1991-93 besuchte er das Opernstudio
 Basel. Engagements folgten an die Bühnen des Basler
 Stadttheaters, des Zürcher Opernhauses (Uraufführung
 H. Willi, «Schlafes Bruder»), sowie an weitere Schweizer
 Bühnen der Städte St. Gallen, Fribourg, Biel-Solothurn
 und Aarau. International erfolgreich sang er u.a. in
München am Prinzregententheater oder am Shaker
Mountain Festival (USA), wo er in den Opern «Le Nozze di Figaro», «Rigoletto», «Don Pasquale» und «L’elisir d’amore» Hauptrollen sang. 2006/07 sang er in Rheinfelden (Orpheus in der Unterwelt), an der Sirnacher Operettenbühne (Die Fledermaus) und im Thurgauer Barockensemble (Die Welt auf dem Monde). 2008 trat er als Sir John Falsta (Die lustigen Weiber von Windsor) in Beinwil am See auf. Im selben Jahr sang er in «Wiener Blut» in Hombrechtikon, wo er auch eine seiner schönsten Rollen, den Van Bett in «Zar und Zimmermann» verkörpern durfte. Erich Bieri singt seit mehreren Jahren an der Operettenbühne Hombrechtikon.

Anita Mani-Luginbühl

Anita, Dienstmädchen

Anita Mani-Luginbühl wuchs in Bern-Bümpliz auf und lebt jetzt in Zollikofen BE. Nach einer Erstausbildung zur kaufmännischen Angestellten und späterer Arbeit als Verwaltungsbeamtin beim Bund, war sie in jungen Jahren einfach Hausfrau und Mutter. Erst im Alter von 37 entdeckte sie ihre Liebe zum Theater, leider zu spät für eine Schauspielschule! Sie holte aber das Versäumte in vielen Kursen bei div. RegisseurInnen der Profiszene wie z.B. Hans Peter Incondi, Reto Lang, Marianne Rohrer und Renate Adam nach. Als sie die Hauptrolle im Theaterstück „Sister Act“ spielen durfte, nahm sie bei Beata Würsten privaten Gesangsunterricht! Als Quereinsteigerin und Semiprofi unter BerufsschauspielerInnen spielte Sie in den Jahren 2011/2012, unter der Regie von Hans Peter Incondi, im Stück „Dumm und Dick“ den Hauptpart der Rosmarie Buri. Zwischen 2010 – 2012 war sie die Werbeträgerin einer Schweizergurke mit dem Namen „Tante Anita“. Seit nunmehr 12 Jahren ist sie Simulationspatientin in unterdessen 8 Institutionen der Gesundheit mit Einsätzen an Prüfungen und bei Kommunikationstrainings sowie an Berufsmeisterschaften der FaGes und FaBes im Kanton Bern. Über 40 Rollen – 20 davon unter der Regie von Bea Riesen-de Zordo – runden Ihre Tätigkeiten auf der Bühne ab.

Domenico Blass

Textfassung/Dramaturgie

Domenico Blass zeichnet als Co-Autor mitverantwortlich für einen der grössten Schweizer Kino-Erfolge der letzten 25 Jahre, die Politkomödie „Ernstfall in Havanna“ (2002), der drei Jahre später die Krimikomödie “Undercover” folgte. Zwischen 2005 und 2007 strahlte das Schweizer Fernsehen 26 Episoden seiner Sitcom “Schöni Uussichte” aus.
Zuvor schrieb Domenico Blass Drehbücher für verschiedene Schweizer Fernsehfilme: die romantische Komödie “Millionenschwer verliebt” (2006), die Komödie “Füür oder Flamme” (2002) und den Thriller “Spuren im Eis” (2000), eine Co-Produktion mit SAT 1. In Deutschland, Österreich und der Schweiz entwickelte er verschiedene Sitcom-Formate und schrieb einzelne Episoden für die Sitcoms „Boxershorts“ und „Fertig lustig”.
Domenico Blass schreibt aber auch gerne für die Bühne, zum Beispiel das Musical „Io senza te“ mit den Hits von Peter, Sue & Marc, die Bühnenadaption von Martin Suters “Business Class”-Kolumnen, die im Mai 2008 im Casinotheater Winterthur uraufgeführt wurde, oder die schrille Comedy-Show “Haushaltrevue”, die unter anderem beim Humorfestival Arosa zu Gast war.
Neben seiner Arbeit für Radio, Film, Fernsehen und Bühne arbeitet Domenico Blass auch immer wieder als freischaffender Texter, Journalist und Ghostwriter. Von 2008 bis 2016 betreute er als Headwriter die Pointenschreiber der wöchentlichen Late Night Show „Giacobbo/Müller” auf SRF 1. Seit Juni 2016 entwickelt er als „Head of Comedy“ mit den Machern von Radio SRF 3 neue Comedy-Formate und schreibt selber welche.

Simon Hunziker

Musikalische Leitung

Simon Hunziker wurde 1982 geboren. Erster Klavier- und Musikunterricht erhält er von seinem Vater, dem Gitarristen Andreas Hunziker. Mit acht Jahren nimmt er Klavierunterricht bei Hilde Horak in Langenthal.  Ab 1993 nimmt ihn Erika Radermacher an der Musikschule des Konservatorium Berns unter ihre Fittiche. Es folgen erste Auftritte mit Orchester mit dem Haydn Klavierkonzert in D und dem Mozart Konzert KV 414. 1998 wird Simon Hunziker in die Talentförderklasse des Gymnasiums Hofwil aufgenommen. 2002 absolviert er die Matur in Hofwil und schliesst gleichzeitig das Grundstudium an der Musikhochschule in Bern ab.

Es folgt ein Wechsel zu Aleksandar Madzar bei dem er 2005 das Lehrdiplom mit Auszeichnung im Hauptfach Klavier abschliesst. Nach drei weiteren Studienjahren, bei Aleksandar Madzar, erhält er 2008 das Konzertdiplom. Seither arbeitet er als Klavierlehrer am Gymnasium Hofwil und der Musikschule Jegenstorf. Er hat regelmässig Auftritte als Solist, Kammermusiker und Korrepetitor.

Oskar Fluri

Bühnenbildner und Ausstatter

Aufgewachsen in Deitingen. Lehrerseminar Solothurn. Primarlehrer in Holderbank. Kunstgewerbeschule Bern. Lehrer für Bildnerisches Gestalten am Lehrerseminar und an der Kantonsschule Solothurn. Maler, Zeichner und Illustrator. Gestaltung und Realisation vieler freier Produktionen, u.a. als Mitglied der Musik- und Theatergruppe «sine nomine», die vom Kanton Solothurn mit dem Preis für Theater ausgezeichnet wurde. Seit 1989 Ausstattungen an verschiedenen Theatern und Institutionen: Oper, Musical, Singspiel, Jugendoper und Kindermusical, wie «Wuhubari» am Aeschisee, «Der Freischütz» zur Eröffnung des Theaters «La Poste» in Visp, «Juke box» Uraufführung im KKL Luzern, «Justina Dolores» in der Kiesgrube Deitingen, «Anastasia» in einem Zirkuszelt bei Thun. Seit über 25 Jahren Verantwortlicher für Bühnenbild und Kostüme an der Sommeroper im Passionsspielhaus Selzach. 1991 Werkpreis des Kantons Solothurn. 2007 Kulturpreis der Gemeinde Selzach. 2013 Kulturpreis Fachpreis Bühnenbild des Kantons Solothurn.

Nora Bichsel

Choreografie

Nora Bichsel, stammt aus Solothurn und hat einen Masterabschluss der Universität Bern in Geschichte, Theater- und Tanzwissenschaft. Seit 14 Jahren tanzt sie HipHop und Jazz Dance im „balladyum“ Solothurn, wo sie seit 6 Jahren auch selbst unterrichtet. Mit dem Verein „academia balladyum“ nahm sie in den Jahren 2004-2013 an verschiedenen Jazz- und Showdance Meisterschaften teil. Als Tanzpädagogin ist sie des Weiteren an der Universität in Fribourg als praktische Dozentin tätig.

Im Sommer 2013 hat sie erstmals mit Oskar Fluri und Thomas Dietrich zusammengearbeitet. Sie kreierte die Choreographie für „Die grüne Fee“ im Deitinger Mösli und tanzte auch selber mit. Im Jahr darauf war sie bei „Faust Margarete“ ebenfalls als Choreographin und Tänzerin bei der Sommeroper Selzach zu erleben. 2016 war sie bei „l’elisir d’amore“ in Selzach als Regieassistentin, Inspizientin und Choreographin im Einsatz. 2017 choreographierte sie für die Operette Möriken-Wildegg bei der „Gräfin Mariza“

Jan Martin Mächler

1. Fremder

Nach der Primarlehrerausbildung Gesangsstudium bei E.
 Glauser und N. Gedda. Weiterführende Kurse in barocker
Aufführungspraxis bei G. Türk an der Schola Cantorum
in Basel. Zahlreiche Engagements in Europa und den
 USA im Oratorien-, Lied- und Musiktheaterbereich.
Auftritte mit den Münchner Symphonikern, der
 Südwestdeutschen Philharmonie, dem Berner und 
Basler Symphonie-Orchester u.a. Zusammenarbeit mit
 Dirigenten wie Alberto Zedda, Howard Griffiths, G. Roshdestvenski oder Miguel Gomez- Martinez. Seit 2001 tritt er immer wieder am Stadttheater Bern auf, wo er in zahlreichen Rollen auf der Bühne stand, z.B. als Iwanov in «Zar und Zimmermann» oder als Valerio in Henkings Uraufführung «Leonce und Lena». Weitere wichtige Partien sind u.a. der Faust in «Faust» von Berlioz, Ali in Grétrys «Zémire et Azor» oder Pasquale in «Orlando Paladino» von Haydn. Sowie als Franz-Joseph im Musical «Elisabeth», Enjolras und Marius in «Les Misérables» auf der Thuner Seebühne. Er war als Symon in «der Bettelstudent»oder als James Bondy in «die Herzogin von Chicago» an der Operette in Möriken. Am Stadttheater Sursee verkörperte er neben Benozzo in «Gasparone», Billy in Cole Porters Musical «Anything Goes» zuletzt den Gardefeu in Offenbachs «La vie parisienne». Als Komponist veröffentlichte er zwei CD-Projekte mit stilübergreifenden Lyrikvertonungen. Mit seiner Formation «Mächlers Neue Welt» ist er nach der geglückten Uraufführung bei den Murten Classics 2014 mit dem eigenen Programm «eine musikalische Märchenstunde» unterwegs.

Judith Lüpold

Tante Wimpel

Judith Lüpold ist in Interlaken aufgewachsen und lebt in 
Bern. Nach der Erstausbildung am Lehrerseminar studierte 
und engagierte sie sich anfänglich im Bereich Tanztheater
 und Musical. Gesangsdiplome an der Hochschule für
Musik und Theater Bern und Biel bei Ingrid Frauchiger
 und Jane Thorner Mengedoht. Mitglied bei Pocket Opera
Zürich und Senzaltro. Meisterkurse und Coaching, u.a.
 bei Kurt Widmer, Carol Smith, Ewald Körner, Jeanne
 Piland und Ursula Füri – Zusammenarbeit mit Stefan
Huber, Andreas Zimmermann, Volker Vogel, Paul
 Suter, Jürg Henneberger, Howard Griffiths und Kelly Thomas u.a. Ihr Repertoire umfasst Standardwerke von Bach, Händel, über Verdis Requiem bis hin zu zeitgenössischen Werken. Sie ist Gast in allen grossen Konzerthäusern der Schweiz und an internationalen Festivals. Judith Lüpold verkörperte auf der Bühne u.a. Ruth in «Pirates of Penzance», Peronella in «Boccaccio», Czipra in «der Zigeunerbaron», Marcellina in der Neufassung des «Figaro» von Christian Henking am Theater Biel/Solothurn (Livemitschnitt von Arte TV im Oktober 2014 am Festival Szeged), die Wirtin im «Weissen Rössl» in der Sommeroperette Bern.

www.judithluepold.ch

Erwin Hurni

Egon von Wildenhagen

Der Bariton Erwin Hurni studierte an der Hochschule der
 Künste in Bern in der Klasse von Prof. Elisabeth Glauser
 und am schweizerischen Opernstudio in Biel. Ergänzend
 zum Studium besuchte er diverse Meisterkurse (z.B. bei
 Kristina Laki, Joyce McLane, Cornelia Kallisch und
 Lani Poulson), die ihn unter anderem an die Akademia 
Muzyczna Chopina in Warschau führten. Unter Simone
 Luti (Scala Milano) debütierte Erwin Hurni 2006 
in Locarno in Mozarts «La finta giardiniera». Am
Wettbewerb der «Gesellschaft zur Förderung junger
 begabter SängerInnen und PianistInnen e. V., Passau» 2006 ersang sich Erwin Hurni die Rolle des Jean-Baptiste in der Uraufführung der Operette «Der Kaiser im Rottal». Weitere Häuser seiner Bühnentätigkeit waren das Städtebundtheater Biel/Solothurn, das Stadttheater Bern und diverse Schweizer Operettenbühnen. Stationen seiner regen Konzerttätigkeit waren das Zentrum Paul Klee, das Casino Bern, die Tonhalle Zürich, die Murten Classics, die Cityhall von Bangkok, L’église Notre-Dame de la Paix Mâcon (F) und die St. Georges Church Auckland.

Matthias Müller

Diener Hans

Matthias Müller ist in Aarau aufgewachsen. Nach Abschluss seiner Mittelschulzeit zog er nach Bern, wo er sich an der Universität dem Studium der Musikwissenschaften und der Romanistik widmete.

Danach begann er sein Gesangsstudium an der Hochschule für Musik und Theater in Bern (Klasse Elisabeth Glauser). Nach Erlangen des Lehrdiploms setzte er sein Studium in der Konzertklasse von Elisabeth Glauser fort, dessen Abschluss erlangte er mit dem Konzertreifediplom.

Weitere wichtige Impulse erhielt er von Bodil Gumoes, Simone Reymond und Hans-Joachim Beyer.

Als Solist ist Matthias Müller vor allem im Konzertfach tätig. Tourneen mit Berufsvokalensembles führten in nach Nord- und Südamerika (u.a. mit Bachs h-moll-Messe). Als Mitglied des Schweizer Kammerchors sang er zudem unter Dirigenten wie Charles Dutoit oder Sir Simon Rattle.

Matthias Müller hegt aber auch eine besondere Vorliebe für die leichte Muse. Er gehört zu den Gründungsmitgliedern von Singtonic, womit er seit über 20 Jahren regelmässig auf Kleinkunstbühnen in der ganzen Deutschschweiz auftritt (ua. Bernhard-Theater Zürich, Neues Tabourettli Basel, Theater am Käfigturm Bern).

Luigi Chiaramonte

2. Fremder

Luigi Chiaramonte erhielt seinen ersten Klavierunterricht mit 12 am Conservatoire de St. Louis (FR). Erste Erfahrungen im Gesangsunterricht sammelte er bei Simone Zaugg und im Conservatoire de Colmar (FR) bei Francis Jeser. Parallel zu seinem Unterricht bei F. Jeser studierte er nach erfolgreichem Maturaabschluss in Basel an der Universität Basel Musikwissenschaft und Deutsche Philologie, wo er sich kurzerhand zu einem praxisbezogeneren Studium entschloss. Es folgten das PreCollege an der Hochschule der Künste Bern bei Christian Hilz und seit September 2017 das Studium ebenda.

Weitere wertvolle Erfahrungen durfte er in Zusammenarbeit mit Mathias Clausen sammeln, sowie am Meisterkurs der Austria Barock Academy (2017) mit Susanne Rydén. Im Rahmen des Festivals Pend’Art sammelte er erste Erfahrungen in szenischer Arbeit mit Werken von Jacques Offenbach.

Neben dem Studium geniesst Luigi das Singen im Ensemble sehr und ist Teil eines von Mitstudenten begründeten Vokaloktetts.

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